Das wurde woanders geschrieben – Woche 22/2021

Artikel und Links, welche mir aufgefallen sind.

801 Euro auf ewig – Der Staat gönnt Sparern fast nichts – der Freibetrag für Kapitalerträge ist in Stein gemeißelt und wird durch die Inflation effektiv jedes Jahr weniger. Ich bezweifle, dass die Politik hier etwas machen wird, dabei wäre das ein guter Hebel um Kleinaktionäre etwas mehr von ihren Dividenden zu lassen, was dann wieder reinvestiert werden kann.

Postbank verlangt Strafzinsen schon ab 25.000 Euro – so langsam kommen wir mit den Strafzinsen in den Bereich, in denen die eigene Rücklage bald mit Minuszinsen belegt wird. Die Sache gilt erstmal nur für Neukunden.

Mindset-Shift: Mit Vollgas in die Festanstellung – Ein Learning über Geld und Zeit – der Finanzfisch geht etwas den umgekehrten Weg und erhöht seinen Anteil in der Festanstellung, weil ihm die Arbeit sehr viel Spaß macht. Bei den Nebenprojekten wird jetzt ausgesourct.

Weniger Dinge – den Aufwand minimalisieren – weniger Dinger gleich weniger Aufwand, was nicht da ist, steht nicht im Weg. Was nicht gekauft wird, muss später nicht wieder entsorgt werden.

G-7-Finanzminister verpflichten sich auf globale Mindeststeuer von 15 Prozent – ich bin ja mal gespannt, ob die das hinbekommen.

Das Problem, so wie das naiverweise verstehe ist ja derzeit, dass die Unternehmen in verschiedenen Ländern ihre Niederlassungen haben, z.B. in Deutschland, dann noch eine in Irland und die in Irland, der in Deutschland eine Rechnung über Lizenzgebühren stellt. Diese sind dann halt zufällig so hoch wie der Gewinn in Deutschland. Also hat man in Deutschland keinen Gewinn, in Irland wird nichts oder weniger gezahlt.

Gut am Ende gibt es die Mindeststeuer, die irgendwo gezahlt werden müsste, aber da wird dann halt das Land gesucht, das nur diese berechnet und auf keinen Fall mehr. Übersehe ich da etwas?

Elon Musk twittert und die Kryptogeldkurse fallen – Bitcoin bleibt spannend und schon cool, dass der Kurs von wenigen Akteuren abhängt.

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