Streaming Abos ausgemistet

Etwas ausgemistet bei meinen Streaming-Abos.

Die letzten Wochen und Monate haben sich bei mir Streaming-Abos angesammelt, welche ich nun teilweise gekündigt habe. Ich brauchte etwas mehr Ablenkung als sonst und der Streaming-Markt ist recht fragmentiert. Die eine Serie oder Film gibt es bei Netflix, andere Sachen bei Amazon und Disney gibt ja auch noch.

Leicht machen es einem die Dienste schon. Anmelden, etwas Geld einwerfen und langfristig muss man sich auch binden. Die meisten Dienste haben einen Monat Laufzeit und können genauso leicht wieder online gekündigt werden.

Namentlich hatte ich zuletzt Youtube Premium, Netflix, Welt.de, Amazon Prime. Dazu unterstütze ich ein paar Podcasts mit ein paar Euro jeden Monat, wobei sich das besser anfühlt, als Konzernen das Geld in den Rachen zu werfen.

Netflix habe ich runtergestuft, wobei ich noch nicht weiß, ob ich es ganz kündige. Statt Youtube will ich die Alternative Odysee mal austesten, Welt.de und Nachrichten allgemein machen wir aktuell keine Freude mehr und Amazon Prime läuft gekündigt noch bis Ende des Jahres. Damit kann ich auch ab und zu mal einen Film schauen.

Finanziell läppert sich schon etwas zusammen. Über 30 Euro spare ich jetzt, wobei die Ersparnis nicht kriegsentscheidend ist. Natürlich könnte ich das mit MSCI World Sparplan und 6 % Rendite im Jahr auf 40 Jahre hochrechnen und mich dann über den Betrag erschrecken der zusammenkommt. Laut Rechner sind dies ca. 57.000 Euro.

Aber die Rechnung kann ich dann auch für jedes Bier machen, will ich nicht. Meine Sparrate ist hoch genug.

Gekündigt habe ich die Sachen aus einem anderen Grund: Ich muss das Zeug ja auch erstmal schauen. Zeit ist ohnehin knapp und mehrere Dienste tragen nicht dazu bei, dass ich mich bei verfügbarer Zeit schneller entscheiden kann.

Meine Steam-Bibliothek ist gut gefüllt, die Liste an Podcasts ist länger denn je, Youtube geht zur Not mit Werbung und ansonsten ist auch alles schnell wieder gebucht.

5 Kommentare

  • Oh, das ist ja eine Summe…! Wobei ich überhaupt kein Streaming-Abo-Fan bin. Ich habe nicht ein einziges dieser Abos. Dramen, Geschichten, Comedy habe ich in meinem Beruf sozusagen live vor Ort und in Farbe (und bekomme dafür sogar noch Gehalt 😉 ). Sowas brauch ich nicht als Film oder Serie. Ansonsten finde ich in den Online-Mediatheken der TV-Sender reichlich Angebote (die Rundfunkgebühr bezahlen wir ja eh).
    Und stimmt: Die wertvollste Währung ist immer noch die Zeit.

    • admin

      Die Abos schleichen sich bei mir manchmal so ein wie Dinge. Hier eine interessante Serie, dann buchen wir mal den Dienst. Aber zum Glück ist alles monatlich kündbar, da wird man die Sachen auch schnell wieder los. 🙂

  • Bei uns kommt mittlerweile auch einiges zusammen. Amazon Prime, Netflix, DAZN, RTL+ (oh Gott). Sky Go schaue ich über meine Eltern. Andererseits sind die Streamingdienste gar nicht sooo teuer, wenn man bedenkt was man früher so für CDs und DVDs ausgegeben hat. Gerade bei unseren drei Kindern lohnt sich das (denke ich). Allerdings überlege ich Amazon music durch Spotify zu ersetzen. Die App ist mittlerweile echt grottig.

    • admin

      Ja im Grunde ist es deutlich billiger als früher, auch mit mehreren Diensten. Und man kann es ja schnell buchen und wieder abbestellen. Was machst Du mit Dazn? Die wollen ja den Preis ordentlich anziehen.
      Bei Musik höre ich meist einfach nur Internetradio, reicht mir aus, hauptsache es dudelt was.

      • Ich behalte ja erstmal den alten Abopreis. Wenn es ab Juli deutlich teurer wird, werde ich wohl kündigen. Mal sehen wie es mit DAZN dann weitergeht.

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