Nun also Strafzinsen bei der Diba

Die Diba verlangt nun auch Strafzinsen, wenn man zu viel Geld herumliegen lässt. Ab 50.000 Euro geht es los. Auch für Bestandskunden.

Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, dass die Diba irgendwann Kontoführungsgebühren oder Strafzinsen verlangt, ich hätte nur den Kopf geschüttelt. Inzwischen ist beides Realität. Die Kontoführungsgebühren muss ich nicht zahlen, da ich das Konto als Hauptkonto verwende und der monatliche Geldeingang passt.

Die Strafzinsen betreffen aber nun alle Kunden. Ab 50.000 Euro geht es im November los. Dann werden 0,5 % fällig. Immerhin soll es möglich sein, das Geld auf Girokonto und Tagesgeldkonto zu verteilen, dann wären es 100.000 Euro.

Nun kann man argumentieren, dass man soviel Geld ohnehin nicht herumliegen lassen sollte und dieses eher in einen schicken ETF gehört. Das stimmt zwar, dennoch ist das Ganze inzwischen ein schlechtes Signal. Sparen und einen Sicherheitspuffer aufbauen, schlechte Idee. Wer für eine Immobilie spart wird nun doppelt bestraft, hohe Preise und die Verwahrgebühr, welche gegen einen arbeitet. Ob es bei den 50.000 Euro bleibt ist auch so eine Sache, gut möglich das diese Grenze gesenkt wird, wenn genug Kunden die Sache akzeptieren.

Auf der anderen Seite ist es gut möglich, dass sich mehr Leute mit Aktien und dem Thema Geldanlage beschäftigen.

2 Kommentare

  • Ty Webb

    Hallo!

    Warum sollte der risikoarme Anteil eines Portfolios in ETFs angelegt werden? Bargeld ist für solche Zwecke nicht selten.

    Grüße

    Ty

    • admin

      Hallo,

      ich meine hier eher die Leute, welche noch gar nicht investiert haben und jetzt vielleicht den Ansporn bekommen sich doch noch etwas damit zu beschäftigen. Den risikoarmen Teil habe ich auch einfach als Geld auf dem Konto. Sicher wird sich auch der ein oder andere überlegen, ob er den Anteil nicht reduziert, wenn es Strafzinsen gibt.

      Gruß
      Andy

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