Wieder ein paar Dinge weniger, Kindle und Desktop Computer

Heute habe ich mich wieder von zwei Sachen getrennt, einem alten Computer und meinem Kindle.

Sich von Sachen zu trennen ist nicht immer einfach. Mir fällt es regelmäßig schwer Dinge zu entsorgen, die irgendwie noch funktionieren. Stattdessen lagern diese gerne mal in einer Schublade ab. Ich könnte es ja nochmal brauchen oder ich nutze es wenigstens so lange, bis es kaputt ist. Letztere Argumentation ist natürlich Unsinn. Liegt es hier herum, nutzt es niemanden, bringe ich es zum Wertstoffhof wird es hoffentlich recycelt und die Rohstoffe stehen für neue Produkte zur Verfügung.

Kindle

Das Kindle war in der Theorie eine praktische Sache. Ich mag E-Books, da diese nicht herumliegen und ich diese von überall lesen kann. Mit dem Smartphone, Tablett, Computer oder eben auch mit dem Kindle. Das Problem vom Kindle war, dass ich es meist nie mit dabei hatte. Genutzt hatte ich es überwiegend im Urlaub, ansonsten habe ich bei Zugfahren oder bei Wartezeiten einfach zum Smartphone gegriffen. Habe ich dann doch mal zum Kindle daheim gegriffen, war der Akku leer. Ein paar unschöne Kratzer auf dem Display haben mir den Abschied nochmal etwas erleichtert.

In Zukunft lese ich die Bücher einfach auf dem Smartphone und ich spare mir ein extra Gerät.

Desktop-Computer

Ich weiß gar nicht wie alt der Computer hier ist. Der Aufkleber sagt irgendwas von Windows-Vista. Das kam jedenfalls 2007 auf den Markt. Ich hatte den Computer gebraucht 2015 für 70 Euro gekauft. Er diente mir einige Zeit aus günstiger Hauptcomputer. Zuletzt nutzte ihn meine Freundin für Internet und Office. Nun ist er aber auch in Jahre gekommen und wurde durch ein kleines kompaktes Modell ersetzt.

Computer sind meine Achillesferse, wenn es darum geht auszumisten. Zu meinen Anfängen der Computerei zu Beginn der 90er Jahre war Hardware teuer und schwer zu bekommen, daher war ich stets Jäger und Sammler was Hardware angeht. Jedes Kabel, jede Komponente wurde aufgehoben, falls man es doch mal braucht. Das hängt mir immer noch nach.

Ich war erst noch versucht dem Ding noch ein Windows 7 zu spendieren für ein paar alte Spiele. Die Installation hat aber zum Glück nicht geklappt und ich wollte nicht mehr Zeit investieren, sodass das Ding heute zum Wertstoffhof ging.

2 Kommentare

  • Hallo Andy

    Wieder 2 Dinge weniger, Glückwunsch!
    Ich habe seit knapp 1.5 Jahren ein Tolino und gebe es so schnell nicht mehr her! Ich sehe den grössten Vorteil eines E-Readers ganz klar bei der nicht vorhandenen Ablenkung. Am Computer bist du nebenbei noch auf YouTube und auf dem Smartphone schreibst du nebenbei mit zwei Kumpels und machst Pläne für das nächste Weekend. Mir gefällt mein minimalistischer E-Reader der „nur“ mir meine E-Books wieder gibt.

    Mein „Bastelgen“ bildet sich immer weiter zurück. Mittlerweile kann ein Computer getrost entsorgt werden, ohne das ich davor noch am Gerät herumschraube. Sobald mein Computer (Eigenbau 2016) den Geist aufgibt, werde ich mir keinen neuen mehr anschaffen. Ein Laptop mit 1-2 Monitoren reicht für meine Anwendungen völlig aus.

    Liebe Grüsse
    Schweizer-Minimalist

    • admin

      Hallo,
      stimmt vom Ablenkungsfaktor ist so ein eBook-Reader deutlich besser als Tablett oder Smartphone. Im Urlaub war’s auch praktisch, da es klein und leicht ist und auch mit Sonnenlicht kein Problem hat. Mal schauen, ob ich ihn nicht irgendwann vermisse. 🙂
      Gefühlt nehmen die Basteleien im Alter ab, was bei mir auch daran liegt, dass ich weniger Zeit und Lust habe. Bei mir ist es derzeit auch der Laptop mit Monitor dran. So bin ich auch portabel oder kann mal draußen was schreiben oder arbeiten.

      Gruß
      Andy

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