Konsumlust mit Maske

Der Einzelhandel und Gastronomie leiden unter der Maskenpflicht.

Ich hatte letzte Woche das Vergnügen einen Geschirrspüler in Elektromarkt eines Einkaufszentrums abholen zu dürfen. An einem Samstag. Normal ein Ausflug des Grauens, Parkplatz im Parkhaus schwer zu finden, viele Leute, dich gedrängt.

Das Gegenteil war der Fall, das Parkhaus war leer, das Einkaufszentrum war wenig besucht. Im Media Markt bekam jeder Besucher eine Karte in die Hand gedrückt. Damit sollte wohl eine Art Einlasskontrolle stattfinden, um einer Überfüllung vorzubeugen, aber warten musste niemand, außer wir auf den Geschirrspüler.

Meine Beobachtung hat die Welt bestätigt, den Leuten fehlt mit Maske die Lust am Konsum und macht das Einkaufen zu einem Negativerlebnis.

Ich sehe es auch bei mir, ich halte wenig von Shopping-Touren, aber selbst im Supermarkt heißt die Devise nun für mich, Maske auf, schnell durch und gut ist. Da ich die Maske nicht immer dabei habe geht spontan ohnehin nichts und ein Flanieren durch die Läden kommt für mich so nicht infrage. So geht es vielen und der Sommer wird das Maskentragen nicht angenehmer machen.

Auch die Gastronomie leidet. Zwar darf diese wieder öffnen, aber mit Auflagen. Maske bis man sitzt und bedient worden ist, Maske auf für den Gang zur Toilette. Biergärten haben Reservierungspflicht, spontaner Zwischenstopp bei der Radeltour, schwierig. Und ganz ehrlich bei solchen Auflagen schmeckt mir das Bier auf der heimischen Terrasse auch und Amazon hat hier jederzeit geöffnet.

Die Frage nach der Maskenpflicht wird vermutlich in nächster Zeit immer öfter gestellt werden, zumindest so lange die Fallzahlen sich auf niedrigen Niveau bewegen. Sollte es so weiter gehen, wird es zahlreiche Geschäfte im Einzelhandel und Kneipen wohl nicht mehr lange geben.

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