Das wurde woanders geschrieben – Woche 21/2020

Artikel und Links, welche mir aufgefallen sind.

Kredit, Instagram, Rich-Mindset – Zitat: “Die schönsten Beziehungsbilder haben oft die, deren Beziehung am kaputtesten ist. Die neusten und teuersten Produkte haben oft die, die in Schulden schwimmen.”

Fast jeder Dritte hat am Monatsende kein Geld mehr – ich finde das eine beachtliche Zahl. Man kann sich ausmalen, was es für diese Leute bedeutet, wenn es plötzlich Kurzarbeit heißt. Immerhin kann 1/5 der Haushalte ein Jahr lang komplett ohne Einnahmen über die Runden kommen.

Schuldendienst statt Nothilfe – die Kehrseite der groß angelegten Hilfsmaßnahmen. Einige Städte haben ihre Finanzen im Griff, haben gespart und Schulden abgebaut, mit entsprechenden Schmerzen. Diese bekommen nun weniger als die, welche hoch verschuldet das Geld rausgehauen haben. Ist am Ende ein wenig wie im privaten Bereich. Wer sein Geld raushaut nichts hat, bekommt direkt Hilfe in Form von Hartz 4, wer Geld zurücklegt und vorsorgt, darf erstmal das verkonsumieren.

Warum der durchschnittliche Deutsche mit einem ETF-Sparplan nicht reich werden kann – auch wenn diverse Finanzblogs gerne vorrechnen, wie man über einen langen Zeitraum mit ETFs ein Vermögen aufbaut, die Realität sieht anders aus. Die typischen Sparraten reichen nicht aus um damit wirklich reich zu werden. Überhaupt halte ich stupides Besparen von ETFs und Aktien für nicht zielführend um reich zu werden. Das dauert schlicht zu lange. Was nicht heißen soll, dass man es nicht tun sollte. Aber wirklich reich wird man eher nur als Unternehmer.

Regierung einigt sich auf Lufthansa-Rettung – die Lufthansa wird gerettet, dafür bekommt sie 25% + 1 der Aktienanteile. Das kostet 9 Mrd. und es wird bereits nachgerechnet, dass das deutlich mehr ist, als die Lufthansa derzeit wert ist. Daher wird bereits geunkt, dass der Staat dafür ja eigentlich die Luftlinie komplett übernehmen könnte. Ich finde, dann muss man konsequent sein und auch die kleinen Handwerker, Gaststätten, Betriebe übernehmen und in staatlichen Besitz überführen, wenn diese staatliche Hilfen in Anspruch genommen haben. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wenn wir Rot-Rot-Grün an der Regierung hätten.

Sparkasse Dortmund kündigt Sparverträge ihrer Kunden – nichts Neues, Sparkassen kündigen Altverträge, mit denen sie Miese machen. Dennoch nicht schön.

24-jähriger Ingenieur im Prüflabor: Im Depot hat er schon 185.000 Euro. Seine größte Position ist Apple – ein typischer Tim Schäfer Artikel, toll sind die Kommentare, es geht los mit dem Sparkojoten, gefolgt vom Auswandererluchs, fehlt nur noch der P2P Pirat und der Kredit-Kormoran. 🙂

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