Ruhiger schlafen mit mehreren Einkommensströmen

Kurzarbeit. Zuletzt im großen Stil eingeführt in den Zeiten der letzten Finanzkrise, geht es nun wieder los. Schlecht läuft es für die deutsche Wirtschaft derzeit. Viele Firmen melden Kurzarbeit an, auch die Meinige. Angekündigt und losgeht es September.

Knapp 20 % weniger arbeiten ab September. Dies geht auch mit Gehaltseinbußen daher, auch wenn diese dank Kurzarbeitergeld teilweise ausgeglichen werden. Ein paar hundert Euro werden es am Ende wohl sein. Die Reaktionen der Kollegen sind unterschiedlich. Einige freuen sich über das mehr Freizeit, ich gehöre dazu. Andere sind da deutlich besorgter, da die Haushaltskasse für solche Ausfälle nicht gerüstet ist. Dies sind vor allem die Kollegen, welche sich langfristig einen dicken Immobilienkredit ans Bein gebunden haben.

Dies zeigt mir zwei Dinge auf. Das Erste, kalkuliere das monatliche Budget deutlich niedriger als das Gehalt. Einerseits zum Bilden der Rücklage und zum zweiten für Investitionen. Investition, wie meine Aktien, liefern inzwischen monatlich genau den Betrag ab, welcher vermutlich ausfallen wird. Damit kommen wir zum zweiten Punkt, schaffe Dir mehrere Einkommensquellen.

Bei mir sind dies die monatlichen Einkommen aus Dividenden und aus dem Nebengewerbe. Beide liegen nicht im Bereich, dass die Kosten gedeckt sind, aber auch nicht so weit davon entfernt. Dies macht die Sache mit der Kurzarbeit deutlich entspannter. Den zusätzlichen Zeitgewinn werde ich in meine Nebenprojekte investieren. Am Ende könnte sich die Kurzarbeit sogar deutlich lohnen.

Neben dem monetären Aspekt schaffen Nebeneinkünfte vor allem eins, zusätzliche Sicherheit. Selbst für den Fall, dass die Firma am Ende den Bach heruntergeht, steht man so nicht komplett mit heruntergelassener Hose da.

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